Nach unserem tollen Aufenthalt in San Francisco, ging unsere Reise weiter. Der Weg führte uns entlang des Highways No. 1 südlich nach Los Angeles. Nachdem wir schon so viel tolles über den Highway No. 1 gehört haben, haben wir uns für die Fahrt zwei Tage Zeit genommen – mit gemütlichen Zwischenstopps in Monterey und Pismo Beach.

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Endlich am Highway No. 1 angekommen, war ich begeistert. Ich muss zugeben, dass die Erwartungen aufgrund der einen oder andern Schwärmerei die ich gehört habe groß waren. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist allerdings definitiv nicht die schnellste Strecke nach Los Angeles. Schon gar nicht, weil alle Autos vor dir so langsam fahren um die Aussicht zu genießen. Die Strecken ist absolut kein Geheimtipp. Während der Hochsaison rollen hier Autos und Wohnmobile die Küste entlang. Doch es gibt einige Rastplätze und Aussichtspunkte wo man mal eine Pause einlegen kann und ein wenig auf Erkundungstour gehen kann. Der Highway No. 1 beeindruckt durch das gewaltige Naturschauspiel. Das Aufeinanderprallen von Fels und Wasser, die steil ins Meer stürzenden Abhänge.

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Unsere erste Übernachtung entlang dem Highway No. 1 war in Monterey. Monterey lebte früher vom Fischfang und den Flair spürt man auch heute noch in der Stadt. Entlang der Old Fishermans Wharf in Monterey lässt es sich nett Spazieren gehen. Am Pier sind auch gute Fischrestaurants und es wurde die Möglichkeit angeboten eine Tour zur Walbesichtigung zu machen. Philipp ist ein großer Wal-Fan und wollte das unbedingt machen. So buchten wir für den nächsten Tag eine Tour. Heißer Tipp: Zieht euch warm an! Selbst im Sommer! Da draußen am Meer bläst der Wind wie wild und es kann schnell ganz schön eisig werden. Aber ich kann euch versprechen es zahlt sich aus! Wir haben so viele Wale gesehen und es war so beeindruckend diese mächtigen Tiere vor die auftauchen zu sehen, eine Walmutter die mit ihrem Walbaby gespielt hat, eine ganze Gruppe an Walen, … Alles haben wir gesehen. Sehr beeindruckend.

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Neben Walen kann man am Pier auch Seelöwen und Seeotter beobachten. Wir haben auch einen richtigen kleinen Poser am Pier entdeckt, der sich für Fotos ins Zeug geschmissen hat und Model gespielt hat.

Monterey

Nach der aufregenden Tour ging es weiter Richtung Süden bis Pismo Beach. Ein netter Ort am Meer, der mir im Vorfeld empfohlen wurde. Wir kamen am späten Nachmittag an und konnten so den Abend noch genießen. Unser Hotel lag direkt am Strand und an dem Abend hatte es sich dann endlich auch ausgezahlt, dass wir die Laufschuhe eingepackt haben. Wir gingen am Strand joggen und wurden mit einem sensationell tollen Sonnenuntergang belohnt. Baywatch Feeling kam auf 🙂

Am nächsten Morgen ging es früh los. Wir machten uns auf den Weg nach Los Angeles. Dort haben wir meine Cousine Simone und ihren Freund Troy besucht, die wir schon seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Bevor wir bei Ihnen ankamen, erwartete uns eine lange Autofahrt quer durch Los Angeles. Nicht weil der Weg so weit war, sondern weil die Stadt ein riesen Parkplatz ist. Die vielspurigen Highways sind verstopft und alles geht in Schrittempo voran. Öffentliche Verkehrsmittel werden dort kaum genutzt und jeder steigt für jeden Weg in sein Auto.

LALA

Als wir dann endlich beim Haus von Simone ankamen, erwarteten uns nach einem Tränenreichen Wiedersehen ein paar gemütliche Tage bei unseren Lieben. Wir gingen viel und gut Essen, ließen uns die Stadt zeigen und besuchten die Warner Brother Studios. Gingen am Abend in coole Clubs und hatten echt eine feine Zeit! Wir haben die Stadt sicher mit ganz anderen Augen kennen gelernt, als klassische Touristen, da wir mit Simone und Troy unterwegs waren.

Leider hatte auch die Zeit dort ein Ende und es ging weiter Richtung Grand Canyon. Mehr dazu dürft ihr im nächsten Beitrag lesen.