Processed with VSCOcam with c1 presetIch schätze den späten Frühling und den Sommer besonders wegen ihrer fruchtigen Vielfalt. Am laufenden Band gibt es köstliche süße Früchte und eine andere tolle Frucht hat Saison. Ich komm manchmal schon gar nicht nach meine Lieblingsrezepte mit den jeweiligen Früchten der Saison zu machen. Ja und mal wieder ist die Zeit zu schnell verfolgen und die Marillensaison neigt sich leider bereits wieder seinem Ende zu. Obwohl ich mich immer fleißig mit den Marillen meiner Oma eindecke um auch in der Winterzeit davon zehren kann und nicht auf Marillenknödel verzichten muss sind sind sie halt doch frisch am besten.
Am Wochenende habe ich Kuchen für meine Kollegen gebacken. Das ist gar nicht so einfach hier alle glücklich zu machen. Die einen mögen keine Schokolade (ja bitte keine verwunderten Blicke, sowas kann ich auch nicht nachvollziehen. Wir fragte sie auf die Aussage hinauf ob sie auch keine Hundybabies mögen…), andere haben eine Histamienintoleranz was eine Reihe an Zutaten ausschließt und bei einer lieben Kollegin ist ein Baby unterwegs was auch in Tiramisu nicht möglich macht. Jaaa nach all den Ausschlusskriterien bin ich mit einer handvoll Zutaten übrigen geblieben aus denen ich eine Marillentarte gezaubert habe.

Für den Boden aus Mürbteig werden folgende Zutaten benötigt:
250 g Mehl (glatt)
150 g Butter (weich)
120 g Staubzucker (gesiebt)
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
400 g Marillen
etas Honig
500g Sauerrahm
2 Eier
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
2 EL Staubzucker
2 Pkg. Vanillezucker
3 EL Zitronensaft

Und so geht’s
Für den Boden alle Zutaten gut verkneten, in eine Folie einpacken und für 30 – 40 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Währenddessen kann die Tarteform schon mit Butter ausgestrichen werden. Danach den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und gleichmäßig auf die Tarteform aufteilen. Mehrmals den Teig einstechen (dann geht der Teig beim Backen nicht so auf). Danach für 15 Minuten bei 160°C auf mittlerer Schiene ab ins Rohr damit. Der Teig sollte bis dahin schön goldbraun gebacken sein. Sonst ihm noch ein paar Minuten gönnen, damit er eine gute Farbe bekommt.

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Nun geht’s auch an die Füllung: Dafür Eier, Staubzucker und Vanillezucker gut versprudeln, sodass alles eine einheitliche Masse ist. Danach Vanillepuddingpulver, Zitronensaft, und Sauerrahm unterrühren.
Die Marillen können auch schon mal gewaschen werden. Nun obliegt es eurer künstlerischen Freiheit wie ihr die Marillen schneiden wollt. Ich habe sie einfach halbiert, ihr könnt sie aber auch Vierteln oder gar in ganz kleine Stücke schneiden.

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Sobald die Teig goldbraun ist, raus aus dem Rohr damit und mit guten 3 EL Honig bestreichen. Danach die Marillen nach belieben auflegen und danach die Füllung darauf geben. Ich habe versucht die Marillen auszulassen damit sie hübsch rausblitzen, aber das könnt ihr machen wie ihr wollt.

Processed with VSCOcam with c1 presetNun das ganze nochmal für 20 Minuten bei 170°C ins Rohr geben. Danach herausnehmen und abkühlen lassen. Wer möchte kann vor dem Servieren den Kuchen nochmal mit Staubzucker bestreuen.

so und als nächstes werde ich mich den Zwetschken widmen die schon im Obstgarten meiner Tante von den Bäumen lächeln und auf mich warten 🙂