Eine liebe Freundin hat mal gefragt ob bei mir wirklich jedes Rezept sofort klappt. „Hach nein, natürlich nicht!“, war meine Reaktion. Doch auf dem Blog kommt es immer so rüber als ob ich nie ein Drama, Dilemma oder ähnliches in meiner Küche hätte, entgegnete sie mir. Fair Point dachte ich und erzähle euch heute mein Dilemma von meinem Quinoapizza Rezept.

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Ich hab schon lange die Idee von einer Quionapizza im Kopf. Eines Tages dachte, so nun ist es Zeit das Projekt zu starten. Unvorbereitet und viel zu leichtsinnig habe ich begonnen irgendetwas zusammen zu panschen, bis eine Masse entstand die den Eindruck machte einem Pizzaboden gerecht zu werden. Motiviert hab ich das Gemisch auf das Backblech gelegt. Es mit vielen köstlichen Zutaten belegt und ins Backrohr geschoben.

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Ich konnte das Ergebnis gar nichts erwarten und freute mich schon auf das hoffentlich köstlich Gericht. Als es dann so aussah als könnte es fertig sein, hab ich es aus dem Backrohr geholt. Elegant wollte ich die Pizza auf einen Teller ziehen und da zerfiel die ganze Pizza. Von meinem eleganten Zug war nichts mehr zu sehen. Nein im Gegenteil, ich hatte die „Quinoapizza“ in meiner halbe Küche verteilt (gut so groß ist die auch wieder nicht, aber wir wollen hier die Dramatik des Moments hervor heben). Denn aus der Masse die mal schien ein Pizzaboden sein zu können, wurde einfach keiner. Stattdessen blieben es einfach viele liebe kleine Quinoa Körnchen hübsch in Form eines Kreises.

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Alles was ich geschaffen hatte war ein Auflauf. Ein guter muss ich zu geben. Zumindest das, dass ich davon noch zusammenkratzen konnte. Ja so wurden aus dem ersten Versuch doch mehrere bis es endlich klappte. Doch alle guten Dinge sind drei und nun hat es endlich funktioniert. Ein Teig der kompakt ist und super schmeckt. Er kann beliebig belegt werden und ist einfach ein herrliches Gericht.

Quinoapizza Rezept

Knuspriges Quinoapizza Rezept
 
mintnmelon by:
Zutaten
  • Zutaten Pizzateig
  • ¼ Becher Hirse
  • ½ Becher Quinoa
  • Wasser zum Einweichen und später ein bisschen Wasser zum Pürieren
  • 1Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Olivenöl
  • Zutaten Belag
  • 1 Dose gehackte Paradeiser
  • frische oder getrocknete Kräuter
  • Zucchini
  • Rote Zwiebeln
  • Paprika
  • frischer Mais
  • Feta
Anleitung
  1. Quinoa und Hirse in eine Schüssel geben und mit Wasser befüllen, sodass es abgedeckt ist. Am bestein weicht ihr das Korn über Nacht ein, Mindestens aber 4 Stunden. Danach das Wasser wegleeren und gut abschütteln. Quinoa und Hirse Mischung gut mit Wasser abspülen.
  2. Backrohr auf 220°C Ober- und Untzerhitze vorheizen.
  3. Danach in ein Gefäß geben und die restlichen Zutaten für den Teig hinzufügen. Nun alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Es sollte schlussendlich eine einheitliche nicht zu flüssige Masse sein.
  4. Anschließend ein Backblech mit Backpapier auslegen. Dieses mit etwas Öl bestreichen. Den Teig vorsichtig darauf verteilen (einen halben Zentimeter dick). Ich habe es halbwegs versucht kreisförmig gemacht, damit es einer klassischen Pizza ähnelt.
  5. Nun ab damit ins Backrohr. Zu erst mal für 15 Minuten backen. Danach aus dem Backrohr holen und wenden. Anschließend nochmal für 5 – 10 Minuten backen. Dann rausholen und den Belag auf die Pizza legen. Wer den Belag war möchte schiebt die Pizz einfach nochmal für einige Minuten ins Backrohr (ca. 5 – 7 Minuten. Achtung je länger umso knuspriger wird die Pizza)

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